Fensterbilder selber machen für den Winter

22.01.2018 10:20

Der Winter ist die allerbeste Jahreszeit für Fensterbilder. Nicht nur finden sich dank der Kälte und weil man eben nicht so gern immer nur draußen ist viele Gelegenheiten, um drinnen zu basteln. Sitzt man drinnen in der Wohnung oder dem Haus und wirft einen Blick durch die Fenster nach draußen, kommen die Fensterbilder erst richtig zur Geltung. Auch von außen sehen hübsch dekorierte Fenster toll aus. Brennt drinnen ein Licht, während es draußen schon früh dunkel geworden ist, entsteht ein ganz toller Effekt. In diesem Beitrag wollen wir uns nicht nur die vielen unterschiedlichen Methoden für Fensterbilder anschauen, sondern Ihnen auch viele tolle Ideen mit auf den Weg zu geben, um Ihre Fenster mit schönen und winterlichen Kunstwerken zu verzieren.

Verschiedene Möglichkeiten, um Fensterbilder zu gestalten

Es gibt mehr als nur den einen richtigen Weg, um Fensterbilder zu erschaffen. Im Folgenden haben wir drei sehr spannende und ganz unterschiedliche Methoden für Sie beschrieben, mit denen Sie Ihre Fenster in diesem Winter ansprechend dekorieren können.

Fensterbilder aus Window-Color

Window Color ist eine tolle Möglichkeit, die es schon seit Jahren auf dem Markt gibt, um ausgefallene und gern auch farbenprächtige Fensterbilder zu kreieren. Gebraucht wird dafür zunächst einmal das Produkt „Window Colow“ selbst. Dabei handelt es sich um Fenstermalfarben, die in Tuben verkauft werden und sich gelartig aus der Spitze drücken lassen. Damit lassen sich nicht nur Umrisse zeichnen, sondern auch Flächen ausfüllen. Die Farbe trocknet dann mit glatter Oberfläche und ist je nach ursprünglicher Färbung leicht durchscheinend oder sogar transparent. Dazu wird auch Folie oder eine Klarsichthülle benötigt, auf der die Farbe zunächst aufgetragen und getrocknet wird. Wer keine Motive „frei Hand“ zeichnen möchte, der kann dann außerdem ein ausgedrucktes oder vorgezeichnetes Motiv nehmen, das nachgemalt werden soll. Diese Vorlage wird in die Hülle gelegt oder mit Folie abgedeckt, bevor man Window Color nutzt, um es nachzumalen. Die Umrisse können dabei gut mit schwarz vorgezeichnet werden. Dann sollte der ersten Farbe ein bisschen Zeit zum Trocknen gegeben werden. In der Wartezeit kann man beispielsweise einen Tee machen oder bereits mit einem anderen Motiv starten. Danach kann das Bild dann mit bunten Farben ausgemalt werden. Nachdem es einige Stunden trocknen durfte, lassen sich die Ränder und Ecken gut von der Folie lösen und man kann das Bild vorsichtig abziehen, bevor man es einfach am Fenster anbringen kann. Solche Fensterbilder sind auch toll geeignet, um sie mit etwas älteren Kindern anzufertigen. Auch Jüngere haben hier viel Spaß dabei, aber es ist schon ein wenig Geschick erforderlich, um am Ende ein tolles Motiv zu kreieren. Ein guter Tipp ist es außerdem, beim Malen nicht zu viel Farbe aufzutragen und die Linien nicht zu dick werden zu lassen. Außerdem sollten Sie zwischen den einzelnen Schritten immer abwarten, bis die letzte Farbe ausreichend getrocknet ist. Fixieren Sie außerdem vor Beginn die Folie auf Ihrer Unterlage. Nichts ist frustrierender, als wenn das Motiv mittendrin verrutscht. Die Windowcolor-Bilder lassen sich dann auf allen glatten Oberflächen anbringen, auch auf Fliesen oder Spiegeln. Will man die Kunstwerke dann für das nächste Jahr verstauen, können diese auch einfach in Klarsichthüllen gepackt und dann in einem Ordner verstaut werden. So bleiben diese unversehrt und können im nächsten Jahr wieder hervorgezogen werden.

Fensterbilder aus Pappe und Papier

Wer keine Lust auf besondere Produkte hat, um Fensterbilder zu gestalten, der kann auch mit Pappe und Papier ganz tolle Effekte erzielen. Benötigt werden dafür neben der Pappe in verschiedenen Farben auch Stifte, eine Schere, ausgefallene Papiersorten wie Seidenpapier, sowie Schnur oder Klebeband für die Aufhängung. Das Gute an dieser Möglichkeit ist, dass man häufig schon so gut wie alle Materialien zuhause hat. Am Ende ist man sogar noch etwas flexibler, als man es mit Windowcolor oder Kreidefarbe ist. Viele Ideen, um aus Papier und Pappe atemberaubende Fensterbilder zu fertigen, finden sich überall im Netz. Ganz einfach geht es aber, wenn Sie einfach ein Wunschmotiv vorzeichnen und dieses dann entsprechend ausschneiden. Die Pappe kann dabei zum Beispiel nur als Umriss ausgeschnitten werden, indem man das Innere der Elemente aussticht. Dann kann die Pappe mit Seidenpapier beklebt werden, dass zur durchscheinenden Füllung wird. Aufgehängt werden kann das Motiv dann, indem man Klebestreifen an ein paar Ecken befestigt. Alternativ bringt man einen dünnen Faden an, den man an den Fensterrahmen hängt. Der Vorteil hierbei ist außerdem, dass die Fenster dabei sauberer bleiben, weil Sie keine Fingerabdrücke daran hinterlassen. Aus solchen selbstgebastelten Fenstermotiven lässt sich sogar ein großes Gesamtkunstwerk fertigen. Wie wäre es mit einer Schneelandschaft oder einen Winterwald? Hierbei fertigen Sie einfach eine größere Zahl kleiner Motive an, die ein Gesamtbild ergeben und so toll zusammenpassen. Auch wenn das Seitenpapier für einen spannenden, durchscheinenden Effekt sorgt, kann beispielsweise auch ausschließlich mit schwarzer Pappe gearbeitet werden, wodurch eine Art Schattenspiel entsteht. Wer beide Ideen spannend findet, kann natürlich gern die Fenster in unterschiedlichen Räumen mit verschiedenem Schmuck verzieren. Am Ende kommt es nur darauf an, dass Sie eine Dekoration finden, die Ihnen gefällt und die beim Basteln ganz viel Spaß macht.

Fensterbilder mit Kreidefarbe

Wer lieber malt als bastelt, für den sind Fensterbilder mit Kreidefarbe die optimale Lösung. Anstelle von vielen Unterschiedlichen Materialien braucht man hier nicht mehr als einen Stift, der mit Kreidefarbe malt. Dabei handelt es sich um eine weiße Farbe auf Kreidebasis, die sich im Anschluss ganz leicht mit ein wenig Wasser abwaschen lässt. Bis dahin kann man mit der zarten, weißen Farbe ganz spannende Effekte erzielen und seine Fenster zum echten Hingucker machen. Fehlt es noch ein wenig an Selbstvertrauen, um ausgefallene Motive aus dem Kopf zu erschaffen, so kann auch hier ganz einfach mit Vorlagen gearbeitet werden. Dafür einfach kurz das Fenster öffnen und das gewünschte Motiv verkehrt herum auf der Außenseite des Fensters anbringen. Von Innen kann man die Linien dann ganz einfach mit dem Stift nachmalen. Eine tolle Idee für den Winter ist es zum Beispiel, unterschiedliche Schneeflocken über die ganze Fläche des Fensters zu verteilen. Diese sollten nicht nur hinsichtlich der Größe sondern auch ihrer Form ein wenig variieren, um einen spannenden Effekt zu erzielen. Natürlich kann man aber auch hier größere Motive wählen, Winterlandschaften oder sogar Schriftzüge auf dem Glas anbieten. Verzeichnet man sich, ist das gar kein Problem. Einfach einen nassen Lappen bereithalten, mit dem man dann die falsch gezogenen Linien oder das misslungene Motiv wieder abwischt. Schon kann man es erneut versuchen. Die Kreidefarbe hat im Vergleich zu den anderen beiden Möglichkeiten zur Verzierung der Fenster mit Fensterbildern ein paar Nachteile. Zum einen lässt sich die Kunst nicht aufbewahren. Zwar kann man das Werk fotografieren, aber will man es im nächsten Jahr erneut verwenden, muss man es auch erneut zeichnen. Der zweite Nachteil ist es, dass man farblich eingeschränkt ist. Trotzdem haben auch Kreidebilder am Fenster ihren Reiz und können für eine ganz tolle Winterstimmung sorgen.

So kommt das Fensterbild perfekt zur Geltung

Auch wenn Fensterbilder an sich schon toll aussehen und je nach Gestaltung verspielt, besinnlich oder einfach nur wunderschön anmuten, kann man sie mit ein paar Tipps noch deutlich besser zur Geltung bringen. Dafür ist nicht viel mehr nötig, als die richtige Beleuchtung. Welche Art von Beleuchtung sich dabei am besten eignet, ist natürlich immer auch abhängig davon, welche Möglichkeiten man hat und wie das Fensterbild gestaltet ist. Beispielsweise lässt sich mit angezündeten Kerzen eine ganz tolle Atmosphäre erzielen. Sind Kerzen nicht optimal geeignet, weil beispielsweise noch kleinere Kinder im Haus sind, die diese versehentlich umstoßen könnten oder weil man fürchtet, die heiße Flamme könnte die Pappe am Fenster entzünden, gibt es eine tolle Alternative. In vielen Geschäften gibt es sehr günstige LED Kerzen. Diese unterscheiden sich optisch kaum von dem Original. Meist sind sie sogar auch aus Wachs gefertigt, nur dass sich im Körper eine Batterie verbirgt und anstelle eines Dochtes eine kleine Birne eingebaut ist. Auch LED Kerzen erzeugen ein warmes Licht, dass je nach Modell sogar flackert. Allerdings geht von diesen Kerzen kein Brandrisiko aus. Eine ganz andere Möglichkeit, die ebenfalls für eine tolle und winterliche Stimmung sorgt, ist die Verwendung von Lichterketten. Gerade nachdem man den Weihnachtsbaum entsorgt hat, bleibt oft eine Lichterkette zurück. Wer kein passendes Modell hat, bekommt Lichterketten aber auch in den unterschiedlichsten Ausführungen in fast jedem Möbelhaus. Natürlich gibt es hier die Sorten, die sehr große oder sogar kerzenartige Birnen haben. Andere verfügen vielleicht über winzig kleine LED Leuchten oder leuchten gar nicht gelblich oder weiß sondern stattdessen in vielen verschiedenen Farben. Tolles Licht lässt sich mit allen erzeugen. Stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, kann gern herumprobiert werden, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Mit dem richtigen Licht wird es zuhause schön gemütlich und die neuen Fensterbilder kommen toll zur Geltung.

Vergessen Sie nicht, dass sich all diese Möglichkeiten, Fenster zu verzieren und Fensterbilder zu kreieren, auch ganz wunderbar gemeinsam mit Kindern machen lassen. Gerade das Basteln mit Pappe ist etwas, bei dem auch jüngere Kinder Ihren Beitrag leisten können, und an einem vermeintlich langweiligen Winternachmittag am Ende doch ganz viel Spaß haben. Erlauben Sie Ihren Kindern so beispielsweise, selbst zu entscheiden, wie die Fenster im Kinderzimmer geschmückt werden sollen, während Sie sich um die Kunstwerke für das Wohnzimmer oder die Küche kümmern. Ganz viel Spaß wünscht Ihnen

 

Hier gibt es Bastelzubehör für Ihre Fensterbilder.